Sternsinger: Mit dem Stern als Zeichen der Hoffnung unterwegs

12.01.2018

Sternsinger: Mit dem Stern als Zeichen der Hoffnung unterwegs
Mit dem Stern als Zeichen der Hoffnung und des Segens ziehen die Ministranten als Heilige Drei Könige gekleidet im Frankenwald von Haus zu Haus. Sie spielen die Heiligen Drei Könige nach: Caspar, Melchior und Balthasar. Sie sollen vor etwa 2000 Jahren zu einem Stall in der Stadt Bethlehem gekommen sein. Dort wurde Jesus geboren. Die Sternsinger spielen den Zug zum Stall nach. Sie waren es, die den Weihnachtsstern sahen, der am Himmel leuchtete. Aber was bedeuten die Zeichen, die die Sternsinger an die Türen schreiben? Das ist ein Segen, der die Menschen im Haus schützen soll. Die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte Christus mansionem benedicat. Das heißt: Christus segne dieses Haus. Und die Kreuze repräsentieren die Dreifaltigkeit in Form des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Zum Dank hinterlassen sie mit geweihter weißer Kreide ihre traditionelle Segensbitte an der Haustüre oder am Türbalken. Der alte Brauch des Dreikönigssingens erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Viele Christen bleiben extra zu Hause, um die Sternsinger nicht zu versäumen. Mittlerweile ist die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Kindersolidaritätsaktion geworden. Mit den gesammelten Spenden unterstützen die Sternsinger notleidende Kinder in aller Welt. In diesem Jahr ist Indien an der Reihe. Dort müssen Millionen  unter oft unmenschlichen Bedingungen schuften.  Auch in der Pfarrgemeinde St. Wolfgang erfreut sich dieser Brauch großer Beliebtheit. Gerne beteiligt man sich an dieser Spendenaktion. Die Aussendung der 22 Sternsinger erfolgte am Freitagnachmittag in der Kirche St. Wolfgang durch Gemeindereferenten Matthias Beck und durch Kirchenpflegerin Elvira Ludwig. An der Orgel spielte Organist Michael Lutz. Für die Sternsingerinnen und Sternsinger war es ein großes Erlebnis zu sehen, dass es so viele von ihnen gibt, und sie konnten spüren, dass sie gemeinsam viel erreichen können. Herzlich war auch die Aufnahme in den Häusern am Dreikönigstag. 

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