Dank an Edmund Sprenger: Enorme Verdienste um Brauchtum und Tradition erworben

12.01.2018

Dank an Edmund Sprenger: Enorme Verdienste um Brauchtum und Tradition erworben
Enorme Verdienste um Brauchtum und Tracht hat sich Ehrenvorsitzender Edmund Sprenger vom Volkstrachtenverein Zechgemeinschaft Neukenroth nicht nur im Landkreis Kronach, sondern auch in Oberfranken erworben. Die außerordentlich günstige Entwicklung der Neukenrother Interessengemeinschaft von einstmals 20 Gründungsmitgliedern auf aktuell 300 Vereinsanhängern ist insbesondere Sprenger zu verdanken, denn er hat es immer wieder verstanden, während seiner 26-jährigen rastlosen Vorstandstätigkeit die Jugend für die Vereinsideale zu gewinnen. Die Neukenrother Zecherhalle – ein Aushängeschild im Kreis Kronach – ist vor allem Edmund Sprenger zu verdanken, der immer wieder seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert hat.  Von diesem  Mammutprojekt – 1998 eingeweiht – profitiert nicht nur die Großgemeinde Stockheim, sondern auch der gesamte Landkreis Kronach. Bestes Beispiel sind die vorweihnachtlichen Seniorenfeiern der Großgemeinde Stockheim in der barrierefrei zu erreichenden  Halle, die auch gerne für Großveranstaltungen überörtlich genutzt wird.

Doch das ist noch längst nicht alles! Schließlich war einer der ganz großen Höhepunkte in Neukenroth das oberfränkische Trachtenfest im Jahre 1994   mit 71 Vereinen. Ehrengast war damals der seinerzeitige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber mit seiner Frau Karin. In den folgenden Jahren zeigten außerdem Nachfolger Günther Beckstein sowie Ministerpräsident Bernhard Vogel (Thüringen) Präsenz. Und immer wieder stand der tausend Einwohner zählende Stockheimer Ortsteil Neukenroth im Zeichen mehrerer oberfränkischer Trachtenjugendtage mit eindrucksvollen Festzügen sowie Tausenden von Besuchern. Und all dies setzte ein hohes Maß an Organisation und Einsatzbereitschaft voraus. Nicht von ungefähr ist Edmund Sprenger die seltene goldene Ehrennadel der oberfränkischen Trachtenbewegung für hervorragende Verdienste verliehen worden. Der Landkreis Kronach bedankte sich außerdem mit der silbernen Ehrennadel für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement.

Dass Edmund Sprenger seinen Weg zur Trachtenbewegung fand, ist unter anderem dem ehemaligen Neukenrother Feuerwehrvorsitzenden Andreas Scherbel zu verdanken, der im Jahre 1978 nach 24jähriger Pause erstmals wieder einen Plantanz in Neukenroth organisierte. Damals tanzten im Beisein von Landrat Heinz Köhler und Bürgermeister Michael Lang acht Paare um den Plan. Und mit dabei war Sprenger. Schon längst ist der Neukenrother Plantanz zu einem gesellschaftlichen Erfolgsmodell im Frankenwald geworden.    

Darüber hinaus hat sich das Neukenrother Urgestein 23 Jahre engagiert in der Kommunalpolitik als Gemeinderat und Stellvertreter des ersten  Bürgermeister betätigt. Aus gesundheitlichen Gründen muss nun Edmund Sprenger, der sich leidenschaftlich um die stressfreie Kleintierzucht bemüht, kürzer treten. Zu seinem 60. Geburtstag waren in den Saal des Landgasthofes Detsch zahlreiche Gratulanten gekommen. Zum Kreis der Besucher zählten unter anderem der Volkstrachtenverein Zechgemeinschaft Neukenroth mit den Vorständen Bettina Rubel und Holger Bogdanski, der Haiger Patenverein mit Vorstandsmitglied Ilka Gremer und Ehrenvorsitzendem Manfred Däumer, Bürgermeister Rainer Detsch,  Ortsheimatpfleger Gerd Fleischmann, die Abordnungen vom Förderverein Bergbaugeschichte, Theaterverein, TSV Neukenroth, Gartenbauverein sowie Pfarrer Michael Foltin. Bettina Rubel: „Als Denker und Lenker hat Edmund Sprenger die Verwirklichung der Zecherhalle, des Vereinsheimes und der Heimatstube mit Museum erst ermöglicht. Events, große Reisen und immer wieder neue Ideen habe er in dieser Zeit eingebracht.“ Auch Bürgermeister Detsch würdigte die  außergewöhnlichen Leistungen des Jubilars. So könne Heimatpflege mithelfen, die drohende Entfremdung zu verhindern. „Edmund Sprenger ist ein Aktivposten in der Dorfgemeinschaft.“

Groß war die Zahl der Gratulanten, die Edmund Sprenger (Sechster von links) anlässlich seines 60. Geburtstages für seine beachtlichen ehrenamtlichen Leistungen dankten. Mit im Bild auch Bürgermeister Rainer Detsch (links) sowie Pfarrer Michael Foltin (Zweiter von links).

Bürgermeister Rainer Detsch (links) würdigte das beachtliche Ehrenamtliche Engagement von Edmund Sprenger.

Text und Fotos: Gerd Fleischmann   

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