Meldung vom 12.05.2017
Neues Spielgerät an der Zecher-Halle von den Zecher-Kids eingeweiht

Der Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth hat seinen Spielplatz um eine weitere Attraktion erweitert. Mit freundlicher Unterstützung von Sparkasse und Jugendförderverein Neukenroth konnten die Neukenrother Zecher ein neues Spielgerät am Spielplatz vor der Zecher-Halle aufstellen. Die Nestschaukel wurde mit Hilfe der Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Stockheim an der richtigen Stelle platziert.  

Gleich beim ersten Treffen der Kindertanzgruppe wurde das neue Spielgerät von den kleinen Zechern in Beschlag genommen. Vorsitzende Bettina Rubel hatte mit Betreuerin Regina Hergenröther alle Hände voll zu tun, damit jeder das neue Spielgerät einweihen konnte. Bettina Rubel richtete einen Dank an alle die sich beteiligt hatten, damit der Spielplatz für die Kinder noch spannender werden konnte. Nach all den Spielfreuden „durften“ die kleinen Zecherinnen und Zecher  dann aber doch noch einige Brauchtumstänze einstudieren.

 Volkstrachtenverein Neukenroth

Nicht alle kleinen Zecherinnen und Zecher fanden gleichzeitig am der neuen Nestschaukel Platz. Regina Hergenröther (hinten links) und Bettina Rubel (rechts daneben)  hatten die Lage jedoch schnell im Griff.

Text und Bild: Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth



Bericht vom 09.01.2017:
Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth – ein „Kleinunternehmen“ geführt im Ehrenamt

Von „unglaublich vielen Terminen“ sprach der 2. Vorsitzende Holger Bogdanski zur Jahreshauptversammlung des Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth eV. Es sei überwältigend, wie die Neukenrother Zecher diese Vielfalt an Aktivitäten im Ehrenamt bewältigten. Nur dem großen Engagement der Mitglieder sei die Leistung zu verdanken.

Vorsitzende Bettina Rubel konnte in ihrem Bericht die verschiedenen, vielfältigen Unternehmungen des Vereins aufzeigen. Der 344 Mitglieder (incl. Kinder und Jugendliche) zählende Verein hatte es sich im vergangenen Jahr zur Aufgabe gemacht, eine Bestandsaufnahme der Zecher-Halle durchzuführen. Es gelte auch im kommenden Jahr, die Zecher-Halle weiter aufzuwerten. So habe man 180 Stühle angeschafft, die mit Hussen versehen, vor allem das Bild der privaten und unternehmerischen Veranstaltungen verschönern. Die Waschräume seien durch neue Technik verbessert worden und im Außenbereich wurde der Spielplatz durch eine Nestschaukel erweitert.

Die Termine der Versammlungen, Schulungen und Tanzproben des Trachtengauverbandes Oberfranken wurden vom Vorstand und der Jugendgruppe belegt. Nachdem kein Oberfränkischer Bezirkstrachtentag stattfand, war es die Jugend, die mit 10 Paaren beim Trachtenjugendtag in der Landesgartenschau Bayreuth, bei schlimmsten Regenwetter, den Verein überregional darstellten.  Mit der Teilnahme beim Kreisspielfest, bei der Ferienwoche der Gemeinde Stockheim und dem Spielmobil an der Zecher-Halle habe man vor allem den Kindern wieder viel Freizeitvergnügen bereiten können. Von Februar bis September seien die Planungen für die Ausstellung „Schwarzes Gold II“ in der Zecher-Halle gelaufen. Das Ergebnis war eine hervorragend organisierte und besuchte Ausstellung mit einem unvergesslichen Knappenabend.

Trotz vieler Investitionen habe es der Verein mit großen Einsatz geschafft, das Ergebnis 2016 besser als im Vorjahr zu gestalten, berichtete Kassier Harald Fröba. Anschaffung von neuen Schuhen und Stuhlkissen für die neuen Stühle seien die Hauptaufgaben für Trachtenwart und Nähgruppe meinte Rita Köhn. Michael Jaros trug den Bericht des Zeugwarts vor, der die Anschaffungen auflistete, aber vor allem den großen Einsatz beim Auf- und Abbau in der Zecher-Halle lobte. 12 Sänger und ein Musikant bilden die Gesangsgruppe, die mit 33 Proben und 12 Auftritten ein ausgefülltes Jahr vorweisen konnte. Der Bericht der Jugend zeigte auf, dass der Verein auf seine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit setzen konnte. Neben den vielen Vereinsterminen war vor allem wieder die Kirchweih bei Kaiserwetter das Aushängeschild der Jugend gewesen. Die Kindertanzgruppe hat mit 15 Kindern zwischen 4 und 12 Jahren vor allem Gemeinschaft und Geselligkeit im Vordergrund. Bei den öffentlichen Auftritten erhielten die Kinder von den Besuchern besondere Aufmerksamkeit. Gerne könnten Eltern ihre Kinder zum Kindertanzen auch mal nur zur Probe vorbeibringen, erklärte die Vorsitzende.

„Chapeau Zecher“, zollte Bürgermeister Rainer Detsch den Neukenrother Zechern seine Anerkennung, „die Führung des Vereins wie ein Kleinunternehmen braucht Kraft und Mut und sucht seines Gleichen“. Die Gemeinde sei stolz auf den Verein und den Umstand, die Zecher-Halle im Gemeindegebiet zu haben. Eine große Stärke des Vereins sei die Jugendarbeit, bekräftigte Detsch. Gemeinsam mit der Vorsitzenden konnte er anschließend Schriftführerin Sabine Scherbel für 30jährige und 2. Vorsitzenden Holger Bogdanski für 20jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Vereins auszeichnen.

Auch für das kommende Jahr hatte Vorsitzende Bettina Rubel schon wieder viele Termine anzukündigen. Es werde auch wieder einen Besuch in der Partnergemeinde Mühlbach am Hochkönig in Österreich vom 3. bis 6. Juni geben. Das Mitterberghaus sei bereits wieder gebucht und auch die Vorbereitungen für das Jubiläum „40 Jahre Zechgemeinschaft“ im Jahr 2018 würden bereits anlaufen.

Zechgemeinschaft Neukenroth

Sie sind feste Bestandteile des Vorstandes der Neukenrother Zecher und sind bereits 20 bzw. 30 Jahre in der Verantwortung (v.l. Kassier Harald Fröba, Bürgermeister Rainer Detsch, Sabine Scherbel – 30 Jahre, Holger Bogdanski – 20 Jahre und Vorsitzende Bettina Rubel)

Text und Bild: Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth


Bericht vom 15. November 2016:
Majestätisch steht er da, der 30 Meter hohe Kirchweihbaum. Fünf Wochen lang wird er bis zur Nachkirchweih ins Tal hinaus anzeigen, dass in Neukenroth Kirchweihzeit ist. Kaiserwetter wurde dem Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft Neukenroth" zur 38. Einhalt - Kirchweih beschert.

Annalena Nickol und Felix Maurer sind in diesem Jahr das „Öschda“ ( erstes Einhaltpaar) und durften daher viele organisatorische Planungen mittragen.  Vom Freitag bis zum Samstag früh aber hatten alle Einhaltpaare den Kirchweihbaum geschält und geschliffen. Die Mädchen hatten die Zeit auch dazu genutzt um den großen Kranz zu binden, der beim Aufstellen des Baumes gleich mit in schwindelnde Höhen gezogen wurde.

"Ein Haus voll Glorie schauet" schmetterten die Kirchenbesucher am Sonntagvormittag in der Pfarrkirche St. Katharina und die Gesangsgruppe des Volkstrachtenvereins untermalte den Weihegottesdienst feierlich. Pfarrer Hans-Michael Dinkel wies auf das Zusammentreffen des weltlichen mit dem göttlichen hin.

„Weiter geht`s“, hieß es dann am Sonntagmittag schon nach kurzer Zeit beim Abholen der Zechermahla, die von jedem Zecherbum persönlich unter den Klängen der Bläsergruppe des Volkstrachtenvereins musikalisch abgeholt wurden. Das „Öschda“ drängte dann immer wieder schnell darauf zum nächsten Zechermahla zu marschieren. Schließlich wollte jedes Mahla seinem Einhalter noch ein bisschen die Verweilzeit versüßen. Trotzdem mussten sich die Einhaltpaare beeilen, um rechtzeitig am Plan einzulaufen. Die Kirchweihgäste wurden derweilen von der Kindertanzgruppe des Volkstrachtenvereins unterhalten. Schließlich können hier schon die kleinsten Zecherinnen und Zecher zeigen, dass sie bereit sind, später selbst einmal als Einhalter die Kirchweih mit zu gestalten . „Wä hodd Kerwa, miä homm Kerwa!“ schallte es dann durchs Dorf und jeder im Ort konnte hören, dass die Einhalter im Anmarsch waren.

Als die Paare angeführt von drei Kellnern am Dorfplatz ankamen, wurden sie von der stattlichen Kulisse der Kirchweihgäste begrüßt. Dann kam der große Auftritt von Annalena und Felix. Souverän hießen sie alle Gäste am Plan mit ihrer Begrüßungsrede herzlich willkommen. Bürgermeister Rainer Detsch war des Lobes voll, denn diese hervorragende Jugendarbeit spiegele sich in der Öffentlichkeit und im Verein wider. Bei herrlichem Spätsommerwetter durften alle Kirchweihgäste zu den Klängen der Bläsergruppe zu einem Tänzchen auf den Plan tanzen bis die Füße weh taten.

Mit dem Kirchweihtanz am Sonntagabend und den Kirchweihspielen am Montag sind weitere Höhepunkte der Kirchweih für das „Öschta“ und alle anderen zu bewältigen, bis dann am Dienstag die Kirchweih bis zum nächsten Jahr wieder gut versteckt begraben wird.

Kirchweih Neukenroth 2016 

Die Einhaltpaare und 3 Kellner strahlen in Neukenroth mit Schirmherr Bürgermeister Rainer Detsch und Vorsitzender Bettina Rubel zur Kirchweih mit der Sonne um die Wette

Text und Bild: Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth