Meldung vom 06.12.2017 09:24:23
Stockheimer Bergweihnacht in der elften Auflage / Bergmännische Tradition im Blickpunkt / Auftritt der heiligen Barbara

Stockheim – Bereits zum elften Male organisierte der Förderverein Bergbaugeschichte Stockheim/Neuhaus unter der Leitung von Gerwin Eidloth und Günther Scheler vom Förderverein Bergbaugeschichte in Verbindung mit dem Knappenverein und der Bergmannskapelle die bergmännische Weihnacht, verbunden mit einem Kunsthandwerkermarkt, im Garten des Gasthauses „Alte Zeche“. Zur Realisierung war erneut ein wochenlanger Großeinsatz der Initiatoren Gerwin Eidloth und Günther Scheler erforderlich. Unterstützt wurden sie tatkräftig von Ludwig Brauer und Michael Hohenadel. Die Heilige Barbara wurde von der vierzehnjährigen Antonia Renk dargestellt. Bereits am Freitag erfolgte mit der Öffnung eines Adventsfensters der Auftakt zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die erneut viele Besucher anlockte.  Die bergmännische Tradition stand dabei im Mittelpunkt. Begeistert waren die Gäste vor allem von dem stilvollen Ambiente. 

So präsentierten sich Stände und Buden in der Grubenzimmerung der ehemaligen Bergwerksstollen mit Stempel und Kappen. Dies verlieh der Bergweihnacht eine besondere Atmosphäre. Neben den vielen Bastelarbeiten waren vor allem Köstlichkeiten gefragt. Und die Hobbykünstler hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt. Kunstvoll hergestellte Unikate aus Holz, Ton  und Metall wurden angeboten. Ebenfalls fand Selbstgemachtes aus Omas Rezepten reißend Absatz. 

Musikalisch eröffnete die Bläsergruppe der Bergmannskapelle unter der Stabführung von Thomas Neubauer im Beisein des Knappenvereins mit Vorsitzendem Heiko Eisenbeiß die „Bergweihnacht“. Zur Freude der Besucher trat anschließend die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, mit der vierzehnjährigen Antonia Renk auf. Mit einem Gedicht zum Leidensweg der Märtyrerin wurde dem Auftritt eine besondere Note verliehen.

Der Vorsitzende des Fördervereins Bergbaugeschichte, Gerwin Eidloth, würdigte bei seiner Begrüßung besonders die Unterstützung durch Günther Scheler, Ludwig Brauer und Michael Hohenadel sowie die Zurverfügungstellung des Festplatzes durch die Familie Anja und Bernd Förtsch. Bürgermeister und Schirmherr Rainer Detsch dankte dem Förderverein für die ideenreiche Konzeption der Bergweihnacht. Sie stelle eine Bereicherung dar und sei ein wichtiger Baustein im dörflichen  Gemeinschaftsleben. So sei die Bergweihnacht neben der Barbarafeier ein weiteres Markenzeichen Stockheims geworden. Diese vorweihnachtliche Veranstaltung habe sich zu einem bemerkenswerten Kleinod entwickelt, betonte das Gemeindeoberhaupt anerkennend. Am Nachmittag starteten die Kinder mit einem Laternenzug vom Festplatz zum Bergwerksstollen des Knappenvereins, wo sie gebannt den Weihnachtsgeschichten lauschten. Nach Einbruch der Dunkelheit zog die große Kirchenparade mit Bergmannslampen und Fackeln, begleitet von der Bergmannskapelle, anlässlich der Barbarafeier von der Grube St. Katharina am Ausstellungsbereich vorbei in das Gotteshaus St. Wolfgang. Dieses ausdrucksstarke Bild, geprägt von bergmännischer Tradition, beeindruckt immer wieder die vielen Gäste. Es werden Erinnerungen wach, die unter die Haut   gehen. Einen attraktiven Kontrast bot insbesondere der nachgebaute Förderturm der ehemaligen Katharinazeche. Dadurch wurde die vierhundertjährige Bergbaugeschichte regelrecht spürbar. 

 Bergweihnacht 2017

Eröffnung der Stockheimer Bergweihnacht mit der heiligen Barbara (Antonia Renk). Weiter im Bild (von links) Detlef Heublein, Knappenvorsitzender Heiko Eisenbeiß,  Bürgermeister Rainer Detsch, Ludwig Brauer, Vorsitzender Gerwin Eidloth (Förderverein), Norbert Häfner, Michael Hohenadel und Günther Scheler.

Bergweihnacht 2017

Die Bläsergruppe der Bergmannskapelle Stockheim mit Vorsitzendem Thomas Neubauer.

Bergweihnacht 2017

Die Verkaufsstände wurden den einstigen Grubenbauen mit Stempel und Kappen nachempfunden, die die Bergleute unter Tage errichtet hatten. Mit im Bild Hobbykünstlerin Sandra Brauer (links) mit einem Bergmann in der Hand.

Text und Bilder: Gerd Fleischmann

 
Bericht vom 09.12.2016:
Auftritt der heiligen Barbara:
Stockheimer Bergweihnacht in der zehnten Auflage
Bergmännische Tradition im Blickpunkt / Wunderschönes Ambiente

Bereits zum zehnten Male organisierte der Förderverein Bergbaugeschichte Stockheim/Neuhaus unter der Leitung von Gerwin Eidloth und Günther Scheler in Verbindung mit dem Knappenverein und der Bergmannskapelle die bergmännische Weihnacht, verbunden mit einem Kunsthandwerkermarkt, im Garten des Gasthauses „Alte Zeche“. Bereits am Freitag erfolgte mit der Öffnung des zweiten Adventsfensters der Auftakt zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die erneut viele Besucher anlockte.  Die bergmännische Tradition stand dabei im Mittelpunkt. Begeistert war man vom stilvollen Ambiente, das nicht überall zu finden ist. 

So präsentierten sich Stände und Buden in der Grubenzimmerung der ehemaligen Bergwerksstollen mit Stempel und Kappen. Dies verlieh der Bergweihnacht eine besondere Atmosphäre. Neben den vielen Bastelarbeiten waren vor allem Köstlichkeiten gefragt. Vor allem hatten sich die Hobbykünstler mächtig ins Zeug gelegt. Kunstvoll hergestellte Unikate aus Holz, Ton, Metall wurden ebenfalls angeboten. Und Selbstgemachtes aus Omas Rezepten fand reißend Absatz. 

Musikalisch eröffnete die Bläsergruppe der Bergmannskapelle unter der Stabführung von Thomas Neubauer im Beisein des Knappenvereins mit Vorsitzendem Heiko Eisenbeiß die „Bergweihnacht“. Zur Freude der Besucher trat anschließend die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, erstmals mit der dreizehnjährigen Antonia Renk, flankiert von den Bergknappen Anton Schülner und Elias Renk, auf. Mit einem Gedicht zum Leidensweg der Märtyrerin wurde dem Auftritt eine besondere Note verliehen. Neun Jahre verkörperte Nathalie Häfner die heilige Barbara.

Der Vorsitzende des Fördervereins Bergbaugeschichte, Gerwin Eidloth, würdigte bei seiner Begrüßung besonders die Unterstützung durch Ludwig Brauer, Michael Rebhan, Günther Scheler und Mario Schmidt sowie die Zurverfügungstellung des Festplatzes durch die Familie Anja und Bernd Förtsch. Bürgermeister und Schirmherr Rainer Detsch dankte dem Förderverein für die ideenreiche Konzeption der Bergweihnacht. Sie stelle eine Bereicherung dar und sei ein wichtiger Baustein im dörflichen  Gemeinschaftsleben. So sei die Bergweihnacht neben der Barbarafeier ein weiteres Markenzeichen Stockheims geworden. Diese vorweihnachtliche Veranstaltung habe sich zu einem bemerkenswerten Kleinod entwickelt, betonte das Gemeindeoberhaupt anerkennend. Einen weiteren musikalischen Beitrag leistete die Gruppe „Aphasie“ mit Ralf Renk. Am Nachmittag starteten die Kinder mit einem Laternenzug vom Festplatz zum Bergwerksstollen des Knappenvereins.  

Am Abend zog die große Kirchenparade mit Bergmannslampen und Fackeln anlässlich der Barbarafeier von der Grube St. Katharina am Ausstellungsbereich vorbei in das Gotteshaus St. Wolfgang. Vor allem war dies ein sehr ausdrucksstarkes Bild für die vielen Gäste. Einen attraktiven Kontrast bot insbesondere der nachgebaute Förderturm der ehemaligen Katharinazeche. Dadurch wurde die vierhundertjährige Bergbaugeschichte regelrecht spürbar.

Bergweihnacht 1
Eröffnung der Stockheimer Bergweihnacht mit der heiligen Barbara (Antonia Renk) sowie den Bergknappen Anton Schülner und Elias Renk. Weiter im Bild Detlef Heublein, Bürgermeister Rainer Detsch sowie Gerwin Eidloth.

Bergweihnacht 2
Die Bläsergruppe der Bergmannskapelle Stockheim.

Bergweihnacht 3
Die Verkaufsstände wurden den Grubenbauen mit Stempel und Kappen nachempfunden, die die Bergleute unter Tage errichtet hatten. Mit im Bild Hobbykünstlerin Sandra Brauer mit einem Bergmann in der Hand.

Bergweihnacht 4
Stilvolles Ambiente der Stockheimer Bergweihnacht zu nächtlicher Stunde mit nachgebautem Förderturm der Katharinazeche.

Text und Fotos: Gerd Fleischmann