Meldung vom 22.02.2017
Büttenabend im Katholischen Pfarrheim: Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den Stockheimer Senioren

Der ökumenische Seniorenkreis Stockheim versteht es ausgezeichnet, bei bester Laune Fasching zu feiern. Beim „kleinen Büttenabend“ im restlos ausgebuchten katholischen Pfarrheim sorgten die Verantwortlichen unter der Leitung von Maria Berberich – sie leitet seit 31 Jahren die Senioren -  sehr professionell für Jubel, Trubel, Heiterkeit. Und für den musikalischen Schwung war in bewährter Weise Alleinunterhalter Rainer Lohr zuständig. Der Entertainer und Humorist präsentierte sich erneut als Botschafter der guten Laune. Das Feuerwerk musikalischer Vielfarbigkeit war geradezu ansteckend für die gute Laune. Verstärkt wurden die Stockheimer durch die Senioren aus Neukenroth, Wolfersdorf und Haßlach mit Betreuerin Elisabeth Baierlein. Hochstimmung war also angesagt, sozusagen als Konkurrenz zu Veitshöchheim.  

Die Schirmherrschaft des närrischen Treibens hatte zeitweise Bürgermeister Rainer Detsch übernommen. Sichtlich beeindruckt zeigte er sich von seinen Untertanen. „Die sind ja mächtig gut drauf“, war sein Kommentar. Und in der Tat. Der Faschingsbazillus tat seine Wirkung, denn schnell vergessen waren die diversen Krankheiten und Alltagssorgen. Und die Schunkelrunden erwiesen sich als optimale Ersatzmedizin. Auch Pfarrer Hans-Michael Dinkel war begeistert über den Frohsinn seiner Senioren. 

Gleich zum Auftakt sorgten die farbenfrohen Musketiere mit Maria Tögel, Maria Berberich, Bruni Renk, Inge Mattes und Gerda Müller – Unterstützung erfolgte durch Gemeindereferenten Matthias Beck“ -  für eine tolle Stimmung. Wieder einmal mehr präsentierte sich schon professionell Burgl Förster als Humorakrobatin. So hatte der Erwerb ihres Führerscheins seine teuflischen Tücken, denn  anschließend musste der Fahrlehrer Urlaub nehmen. Mit dem erst sechsjährigen Franz Lauterbach trat Räuber Hotzenplotz in die Bütt. Dem Nachwuchstalent war der Beifall gewiss. Köstlich schilderte Gerda Müller die leidvollen Erfahrungen einer Rentnersehefrau. So nahm sie trefflich die berüchtigte Rentnerletargie ihres Mannes auf die Schippe, der sich nur noch ausruhen wollte. Mit allerlei Hindernissen verbunden war dann eine Weltreise, die Martina Zipfel und Heidi Roth sehr plastisch und lustig vortrugen. Die unterschiedlichsten, sehr scharfsinnigen Beobachtungen einer Kirchenbesucherin, dargestellt von Maria Berberich, sorgten ebenfalls für Schmunzeln. Der anschließende Sitztanz der Frauengruppe des TSV Stockheim unter der Regie von Bruni Renk löste einen Riesenbeifall aus. Im Finale erfreute das Neukenrother Prinzenpaar Johanna II. und Johannes II. mit Gefolge die gut gelaunte Faschingsgesellschaft mit ihrem Auftritt. Fast jeder Teilnehmer war kostümiert, so dass sich im katholischen Pfarrheim ein fröhliches, unbeschwertes Bild den Besuchern bot.   

 

Seniorenfasching

Eine ausgelassene Stimmung herrschte beim ökumenischen Seniorenkreis Stockheim. Mit im Bild die Musketiere (von links) Maria Berberich, Gemeindereferent Matthias Beck, Maria Tögel, Inge Mattes, Gerda Müller und Bruni Renk. Im Hintergrund Alleinunterhalter Rainer Lohr.  

 

Seniorenfasching

Der sechsjährige Franz Lauterbach präsentierte sich als Räuber Hotzenplotz. 

 

 Seniorenfasching

Sie waren voll in ihrem Element: Martina Zipfel und Heidi Roth, die eine Weltreise zum Besten gaben.

 

 Seniorenfasching

Büttenrednerin Burgl Förster berichtete vom Problem beladenen Führerscheinerwerb.  

 

Seniorenfasching

Maria Berberich nahm kritisch Gottesdienstbesucher unter die Lupe. Links mit dem Weihwassergefäß Bruni Renk.

 

 Seniorenfasching

Gerda Müller als leidvolle Rentnersehefrau.

Seniorenfasching

Seniorenfasching

Seniorenfasching

Seniorenfasching

Text und Fotos: Gerd Fleischmann