Reitsch

Kurze Zeit nach der Erwerbung des ehemaligen Reichslehens Crana taucht Reitsch urkundlich auf. Reitsch ist erstmals 1180 in einer Urkunde von Bischoff Otto II. erwähnt. Bereits 1197 taucht der Name des Ortes ein zweites Mal auf. 1323 wird auch ein Hain bei Reitsch genannt. Zwischen 1417 und 1647 stand der Ort im Schutze thüringischer Edelleute. 1523 sind es die Brüder Heintz und Hans von der Cappel, Landadelige, die in Reitsch zwei Gütlein, einen Hof, fünf Sölden und eine Wiese besitzen. Schon zu Ende des 17. Jahrhunderts blühte hier der Steinkohlenbergbau. Jung dagegen ist die Geschichte der Kirche. 1894 war auf dem ehemaligen Gänseanger eine Kapelle entstanden. 1952 konnte dann ein Gotteshaus gebaut werden, 1970 erfolgte der Erweiterungsbau.
Baugebiet Wiesmühle
Baugebiet Wiesmühle