Neukenroth

Neukenroth kann auf eine lange geschichtliche Entwicklung verweisen. Bezeichnend ist, daß der Volksmund den Ortsnamen in der germanischen Urform "Neugrua" ausspricht. Die erste urkundliche Erwähnung geschieht im Salbuch des Bischofs von Bamberg um 1325 als Neikenrod. Die Dorfgemeinschaft hatte sich verhältnismäßig früh entwickelt, so daß am 23. Juni 1538 durch Schultes und Dorffmeister zu Neikenrod eine Kuh- und Ochsenordnung erlassen wurde. Das Urbar vom Jahre 1668 zählte bereits 55 Lehensgüter auf. Das Elend des 30-jährigen Krieges erlebte Neukenroth ebenfalls. In der Folgezeit kam es oft zu unliebsamen Heeresdurchzügen. Die Entstehung des Gotteshauses ist mit der Ortsgeschichte aufs engste verbunden. Zwar ist die Konfirmationsurkunde der Pfarrei nicht mehr aufgefunden worden, doch ist aus der Schenkungsurkunde vom Jahre 1335 ersichtlich, daß damals bereits eine Kapelle vorhanden war.
Kirche Neukenroth
Neukenrother Kirche und Pfarrhaus